Die Schokolade der Erinnerung

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Wie kann ich in einer beziehungslosen Zeit eine ehrliche Verbindung riskieren? Wie verlasse ich die ausgetretenen Pfade?

„‚Wofür wir uns schämen‘ ist ein psychologisch raffinierter Roman, der sich auch als Generationenportrait lesen lässt. Er zeichnet das lebendige Bild einer Generation, die (…) mit dem Sinn des eigenen Handelns ringt. (…) Diese Rastlosigkeit setzt der Roman auf beeindruckende Weise in Szene.“

Tino Dallmann, MDR Kultur

Gregor und Marie haben keine Lust mehr auf Inszenierungen. Wie können sie in Beziehung treten, ohne sich zu verstellen? Was hält sie bloß davon ab, zu lieben? So tritt hinter der Suche nach der Liebesbeziehung eine viel größere Sehnsucht hervor. Es ist die Suche nach dem Glück.

Du hast noch deinen Mut, den du mühsam erarbeitet hast, und du hast die Erinnerung. Ja, du vermisst sie. So wie man die Kindheit vermisst beim Biss in eine bestimmte Sorte Schokolade. Die Schokolade hat es bis ins Heute geschafft, weil ein Unternehmer die Marke fortgeführt und die Rezeptur belassen hat. Was ist mit den Menschen von damals? Will man sie im Internet finden?

Tomas Blum – „Wofür wir uns schämen“

Das düstere Ereignis in der Jugendzeit liegt so weit zurück, als würde es nicht mehr zu euch gehören – so als hätte es nicht euer Leben bis auf den heutigen Tag geprägt. Zufällig trefft ihr einander Jahrzehnte später im Geschäftsleben wieder, inzwischen als Kollegin und Kollege, und das Kennenlernen gerät zum Gespräch mit der Erinnerung.