Die Worte sind teuer

Foto von Jimmy Chan von Pexels

Wer sind wir denn schon? Wir Jüngeren? Wir „Modernen“? Die wir eine globale Krise noch als lästig empfinden? Uns gestört fühlen durch die Eingriffe ins Tagesgeschäft? Die wir Empörung für eine Strategie halten und in unserer nervösen Verfasstheit das Notwendige nicht mehr von Befindlichkeiten unterscheiden wollen? Die wir immer alles richtig machen wollen und für jedes Verfehlen die Reflexe der Entrüstung bereithalten? Die wir hochmütig ein Europa bekritteln, das noch vor einem halben Menschleben schon hinter der Mauer unserer Kinderspielplätze endete? Wo sind wir eigentlich?

Wir sind hier. Mit einem blauen Auge zwar, doch sind wir hier. (…)