Die Schokolade der Erinnerung

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Gregor und Marie stolpern auf dem Weg in den Swinger-Club über die eigene Vergangenheit … Das Kennenlernen birgt Risiken. „Wie kann ich in einer beziehungslosen Zeit eine ehrliche Verbindung riskieren?“ Wie können Verliebte in Beziehung treten, ohne sich zu verstellen? Was hält sie bloß davon ab, zu lieben? Hinter der Suche nach der Liebesbeziehung tritt eine viel größere Sehnsucht hervor. Es ist die Suche nach dem Glück. Marie und Gregor verbindet eine tiefe Sehnsucht: Sie wollen keine Rolle(n) mehr spielen. Sie suchen das Exotische. Was sie suchen, ist das, was Martin Buber im Titel seines Werkes herauskondensiert als: „Ich und Du“.

„‚Wofür wir uns schämen‘ ist ein psychologisch raffinierter Roman, der sich auch als Generationenportrait lesen lässt. Er zeichnet das lebendige Bild einer Generation, die (…) mit dem Sinn des eigenen Handelns ringt. (…) Diese Rastlosigkeit setzt der Roman auf beeindruckende Weise in Szene.“

Tino Dallmann, MDR Kultur

Der Roman „Wofür wir uns schämen“ zeichnet unter dem Vergrößerungsglas eine Persönlichkeitsentwicklung. Wir sind alle frei und lassen uns durch nichts beschämen? Dieser Irrtum unserer Zeit wird genährt durch ausgeklügeltes Marketing, das viele Gesichter trägt.

„Und was Tomas Blum mit dieser Erzählweise gelingt, ist im Grunde das, worum es die ganze Zeit geht: Wieder ein Gespür dafür zu bekommen, was Lebendigsein wirklich ist.“

Leipziger Internet Zeitung