Utopie der Gegenwart

Finden wir Gefallen an der Unwägbarkeit. Wo wir uns trauen, entsteht lebendige Gegenwart.

Der innere Dialog

Wir lassen uns heute nicht beschämen? Dieser gigantische Irrtum unserer Zeit wird genährt durch ausgeklügeltes Marketing, das viele Gesichter trägt.

Interview: „Schreiben ist das Gegenteil …“

Dem Romanautor Tomas Blum wird Atmosphäre und Tiefgang bescheinigt. Er wollte zur 5. SuedLese nach Harburg kommen. Wegen der Corona-Krise liest er aus dem Homeoffice. Sonja Alphonso hatte vorab mit ihm gesprochen.

Twittern mit Kafka?

Im digitalen Netz droht uns die Beschämung heute willkürlich durch die in den elektronischen Netzwerken gebildeten Allianzen, die variabel und je nach Windrichtung als mediale Pranger errichtet werden. Das Gesetz ist nicht mehr die dunkle Macht der Entfremdung, sondern die blindlings vom Menschen selbst bediente Technik, die ich willkürlich als meinen digitalen Nächsten erlebe, der mich mit seiner Smartphonekamera, durch einen Shitstorm oder anderweitig erwischt.