Interview: „Schreiben ist das Gegenteil …“

Dem Romanautor Tomas Blum wird Atmosphäre und Tiefgang bescheinigt. Er wollte zur 5. SuedLese nach Harburg kommen. Wegen der Corona-Krise liest er aus dem Homeoffice. Sonja Alphonso hatte vorab mit ihm gesprochen.

Was steht euch im Weg?

Die Montagues und Capulets sind in heutiger Zeit die inneren Streiter in uns selbst, die sich der Verwirklichung unserer Liebe in den Weg stellen. Darum kreist auch mein Buchtrailer um eine moderne Julia und einen modernen Romeo. Ein mögliches Happy End inklusive.

Wofür wir uns schämen.

Ein Roman über Bleistifte, Beziehungen und die Befreiung. Die Befreiung von der Angst, die Befreiung von der Vergangenheit und die Befreiung von den ausgetretenen Pfaden.

Die Befreiung von der Rolle.

Hier bist du richtig, wenn du noch selbst denkst. Ich möchte dir einen kleinen Einblick in meine Werkstatt geben.

Aliens, die uns lieben. Ein Appell.

Alle Menschen werden Brüder. Eine Vision, die durch das Internet Wirklichkeit geworden sein könnte. Nicht nur der Diskurs großer Denker aus Jahrtausenden liegt uns im wahrsten Sinne des Wortes hochglanzpoliert auf der Hand, sondern auch der Dialog mit der Gegenwart. Die spendable und bequeme Verfügbarkeit der Fakten und Postfakten liefert uns alles, doch die Antenne zum empfindsamen "Wir" ist sie ganz sicher nicht. Was läuft da schief?