Die Schokolade der Erinnerung.

In meinem aktuellen Roman geht es um die Schwierigkeit, in einer beziehungslosen Zeit eine ehrliche Verbindung zu riskieren und um das Verlassen der ausgetretenen Pfade.

„‚Wofür wir uns schämen‘ ist ein psychologisch raffinierter Roman, der sich auch als Generationenportrait lesen lässt. Er zeichnet das lebendige Bild einer Generation, die (…) mit dem Sinn des eigenen Handelns ringt. (…) Diese Rastlosigkeit setzt der Roman auf beeindruckende Weise in Szene.“

Tino Dallmann, MDR Kultur

Gregor und Marie haben keine Lust mehr auf Inszenierungen. Wie können sie in Beziehung treten, ohne sich zu verstellen? Was hält sie bloß davon ab, zu lieben? So tritt hinter der Suche nach der Liebesbeziehung eine viel größere Sehnsucht hervor. Es ist die Suche nach dem Glück.

Du hast noch deinen Mut, den du mühsam erarbeitet hast, und du hast die Erinnerung. Ja, du vermisst sie. So wie man die Kindheit vermisst beim Biss in eine bestimmte Sorte Schokolade. Die Schokolade hat es bis ins Heute geschafft, weil ein Unternehmer die Marke fortgeführt und die Rezeptur belassen hat. Was ist mit den Menschen von damals? Will man sie im Internet finden?

Tomas Blum – „Wofür wir uns schämen“

Das düstere Ereignis in der Jugendzeit liegt so weit zurück, als würde es nicht mehr zu euch gehören – so als hätte es nicht euer Leben bis auf den heutigen Tag geprägt. Zufällig trefft ihr einander Jahrzehnte später im Geschäftsleben wieder, inzwischen als Kollegin und Kollege, und das Kennenlernen gerät zur Tour de Force mit der Erinnerung.

„Dieser Roman ist sprachlich so präzise, seine Formulierungen so lebendig. Und er hinterlässt ein eindrucksvolles Statement: Gefühle sind der Motor unseres Lebens.“

Bücherblog Das Lese Wesen

Hier lernt ihr meinen Roman ein wenig näher kennen, findet eine Leseprobe und Videos.

Panel 1

Rezensionen

MDR Kultur

Tino Dallmann schreibt:

„‚Wofür wir uns schämen‘ ist ein psychologisch raffinierter Roman, der sich auch als Generationenportrait lesen lässt. Er zeichnet das lebendige Bild einer Generation, die (…) mit dem Sinn des eigenen Handelns ringt. (…) Diese Rastlosigkeit setzt der Roman auf beeindruckende Weise in Szene.“

Beitrag von MDR Kultur vom 5.3.2020, 13:40, nachhören.

Leipziger Internet Zeitung

Ralf Julke schreibt:

„Auch deshalb ist das eigentlich ein Buch, das etwas Wichtiges über unsere heutige Gesellschaft und ihre Selbstverklärung mitteilt. Wir sind weder ein glückliches Volk noch ein vernünftiges, besser als andere sind wir schon gar nicht. Oder gar aufgeklärter. Und es ist just die Rolle, die wir Männern zuweisen, die alles so falsch und verlogen macht. Eine Rolle, die Gregor nicht mehr spielen möchte.“
(…)
„Und noch viel seltener öffnen sich zwei Menschen so voreinander, wie es Gregor und die Rothaarige dann machen, als sie sich die gemeinsame Geschichte erschließen und dabei merken, dass sie sich gerade in ihrer Verletzlichkeit zutiefst vertraut sind. Zum Heulen vertraut. Tomas Blum hat hier tatsächlich die Geschichte einer Begegnung geschrieben, die mit dem ganzen Liebes-Euphorie-Quatsch in der handelsüblichen Literatur einmal nichts zu tun hat.“
(…)
„Und was Tomas Blum mit dieser Erzählweise gelingt, ist im Grunde das, worum es die ganze Zeit geht: Wieder ein Gespür dafür zu bekommen, was Lebendigsein wirklich ist.“

Zur Leipziger Internet Zeitung.


Leipziger Volkszeitung

Pauline Szyltowski schreibt:

„Mit raffinierten Wortspielen, Metaphern, (…) Symbolen schickt er (Tomas Blum) Gregor abwechselnd in die Gegenwart und in die Vergangenheit.“
(…)
„Der Roman ist eine Geschichte der Hoffnung für alle, die mal mit sich und der Welt gehadert haben. Die Charaktere sind sympathische Alltagshelden.“

Zur Leipziger Volkszeitung.


Lale liest

„Tomas Blum hat mit seinem Debütroman ein Buch geschrieben, wie ich es nie vorher gelesen habe.“
(…)
„Nach nur wenigen Seiten habe ich das Buch verschlungen und in einem Rutsch beendet.“
(…)
„Eine unglaubliche Überraschung meinerseits (…) und absolut empfehlenswert!!“

Zu laleliest auf Instagram.


Das Lese Wesen

„Wofür wir uns schämen ist ein besonderer Roman. Schon deshalb, weil er anders ist als alle anderen. (…) Tomas Blums Debütroman ist aber keine klassische Liebesgeschichte. Nein. Er ist ein schonungsloses Porträt unserer Gesellschaft. (…) Dieser Roman ist sprachlich so präzise, seine Formulierungen so lebendig. Und er hinterlässt ein eindrucksvolles Statement: Gefühle sind der Motor unseres Lebens.“

Zu Das Lese Wesen auf Instagram


kreuzer – Das Leipzig Magazin

„Die sich langsam enthüllenden Ereignisse berühren wirklich, ebenso wie die Beziehung der beiden, die sich zögerlich und unter zwischenzeitlichen heftigen Abstoßungen entwickelt. Hier werden zwei Menschen, die sich aus innerer Not auf einsame Eisberge gerettet haben, von der Strömung immer wieder aufeinander zugetrieben.“

Zu kreuzer Online


fabulabooks

… würden den Roman „auf jeden Fall empfehlen“. Ria, 30, aus Berlin schreibt:

„‚Wofür wir uns schämen‘ ist somit ein sehr atmosphärischer Roman mit Tiefgang, der unheimlich eindrucksvoll geschrieben ist und mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird.“

Zu fabulabooks auf Instagram.


Papierstau Podcast

„Mit einem besonderen Stil und dem gekonnten Umgang mit dem Spiel der Zeit schafft Blum ein empfehlenswertes Debüt.“

Zu Folge 90: „Isolation“.


Gute Seiten – schlechte Seiten

„Mit einem ganz eigenen Schreibstil findet Tomas Blum mit ‘Wofür wir uns schämen’ zu seinen Lesern. (…) Erfrischend anders.“

Zu gute_seiten_schlechte_seiten auf Instagram.


Panel 2

Die wichtigen Dinge

Ich beschäftige mich literarisch mit der Frage, wie wir richtig handeln können, obwohl die Sicht auf unsere Handlungsräume nicht so klar ist. In meinen Romanen und Stücken bewähren sich die Hauptfiguren durch ihr Vertrauen, obwohl ihre Umgebung nicht vertrauenswürdig ist: Sie lernen zu lieben. Wo liegen die Grenzen unserer Einfühlung? Worauf können wir uns verlassen, wenn die Worte vertuschen und vortäuschen.

Lisa-Maria Damm in „Eine europäische Dame“ (2018)

Schreiben gehört für mich zu den lebenswichtigen Beschäftigungen. Weniges nimmt für mich einen so hohen Stellenwert ein. Ich gebe gern zu, dass ich tatkräftige Unterstützung bekomme. Die Behauptung, meine besten Ideen stammen in Wahrheit von Autorenhündin Yella, werde ich an dieser Stelle weder bestätigen noch dementieren. Doch die bald fünfjährige Hündin ist ohne Zweifel eine Quelle der Inspiration, und sie nimmt mich jeden Tag mit in die Wälder und über die Felder, um mich in der Natur zu erden.

Yella vor dem Sturm. Wir haben es gerade noch trockenen Fußes nach Hause geschafft.

Hauptberuflich war ich 20 Jahre lang als Autor und Ghostwriter in Wirtschaft und Politik tätig. Ein Jahr lang lebte ich in Nordirland (und leide seither unter Heimweh). Durch einen Unfall besann ich mich wieder auf das literarische Schreiben. Das Stück „Der Kuss“ wurde auf der Studiobühne der Reduta Berlin uraufgeführt. 2018 folgte dort die szenische Lesung „Eine europäische Dame“ mit Matteo Forni und Lisa-Maria Damm.

Unter Leitung von Burkhard Spinnen und Katja Lange-Müller war ich Teilnehmer an der Autorenwerkstatt Prosa im Literarischen Colloquium Berlin. Der Saarländische Rundfunk produzierte mein Hörspiel „Kriechströme“ mit Werner Wölbern in der Hauptrolle.