Rezensionen

MDR Kultur

Tino Dallmann schreibt:

„‚Wofür wir uns schämen‘ ist ein psychologisch raffinierter Roman, der sich auch als Generationenportrait lesen lässt. Er zeichnet das lebendige Bild einer Generation, die (…) mit dem Sinn des eigenen Handelns ringt. (…) Diese Rastlosigkeit setzt der Roman auf beeindruckende Weise in Szene.“

Beitrag von MDR Kultur vom 5.3.2020, 13:40, nachhören.

Leipziger Volkszeitung

Pauline Szyltowski schreibt:

„Mit raffinierten Wortspielen, Metaphern, (…) Symbolen schickt er (Tomas Blum) Gregor abwechselnd in die Gegenwart und in die Vergangenheit.“
(…)
„Der Roman ist eine Geschichte der Hoffnung für alle, die mal mit sich und der Welt gehadert haben. Die Charaktere sind sympathische Alltagshelden.“

Zur Leipziger Volkszeitung.


Leipziger Internet Zeitung

Ralf Julke schreibt:

„Auch deshalb ist das eigentlich ein Buch, das etwas Wichtiges über unsere heutige Gesellschaft und ihre Selbstverklärung mitteilt. Wir sind weder ein glückliches Volk noch ein vernünftiges, besser als andere sind wir schon gar nicht. Oder gar aufgeklärter. Und es ist just die Rolle, die wir Männern zuweisen, die alles so falsch und verlogen macht. Eine Rolle, die Gregor nicht mehr spielen möchte.“
(…)
„Und noch viel seltener öffnen sich zwei Menschen so voreinander, wie es Gregor und die Rothaarige dann machen, als sie sich die gemeinsame Geschichte erschließen und dabei merken, dass sie sich gerade in ihrer Verletzlichkeit zutiefst vertraut sind. Zum Heulen vertraut. Tomas Blum hat hier tatsächlich die Geschichte einer Begegnung geschrieben, die mit dem ganzen Liebes-Euphorie-Quatsch in der handelsüblichen Literatur einmal nichts zu tun hat.“
(…)
„Und was Tomas Blum mit dieser Erzählweise gelingt, ist im Grunde das, worum es die ganze Zeit geht: Wieder ein Gespür dafür zu bekommen, was Lebendigsein wirklich ist.“

Zur Leipziger Internet Zeitung.


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⁣Zufällig treffen sie sich wieder. Jahrzehnte später. Gregor und die rothaarige Kollegin, bei der er von Beginn überzeugt ist: Er kennt sie. Und schnell weiß er auch woher. Sie ist dieses Mädchen von früher. Aus der Nacht, von der Gregor nicht mehr sprechen darf. Sein Vater hat es verboten. Damals. Als er noch ein Kind war. Doch die Vergangenheit holt uns alle ein. Auch Gregor. Spätestens als die Kollegin ihn anspricht und ihn in einen Swingerclub einlädt. Denn da dürfen nur Paare rein. Mit diesem Gespräch gerät das neue Kennenlernen zum Spießrutenlauf der Erinnerungen. Schonungslos und viel zu selten öffnen sich zwei Menschen voreinander, weil sie die gleiche Geschichte verbindet. In der so viel Verletzlichkeit liegt. ⠀ ⠀ #wofürwirunsschämen ist ein besonderer Roman. Schon deshalb, weil er anders ist als alle anderen. Er reiht sich nicht ein in Geschichten über ausgemachte Tinder-Dates oder die gezwungene Suche nach der großen Liebe über Partnerbörsen. Es ist die einfache zwischenmenschliche Begegnung, die im Fokus steht. Zwei Menschen, die sich wieder treffen. Einfach so. Zufällig. Und die bemerken, wie groß ihre Verbindung zueinander ist. ⠀ ⠀ Tomas Blums Debütroman ist aber keine klassische Liebesgeschichte. Nein. Er ist ein schonungsloses Porträt unserer Gesellschaft. Unserer Rollenbilder. Die Gregor und die rothaarige Kollegin nicht mehr spielen wollen. Eine Befreiung der Vergangenheit, deren Schatten niemand auf sich tragen möchte. Der Aufbruch von Routinen, stereotypischem Denken und Pflichtbewusstsein. Dieser Roman ist sprachlich so präzise, seine Formulierungen so lebendig. Und er hinterlässt ein eindrucksvolles Statement: Gefühle sind der Motor unseres Lebens. [Rezensionsexemplar]⠀ ⠀ Kennt ihr das Buch oder habt schon andere Bücher aus dem #liesmich_verlag gelesen?⠀ ⠀ #readersofinstagram #bibliophile #bookstagram #reading #instabook #bookblogger #bookblog #goodreads #booksofinstagram #literature #bookcommunity #booklover #book #bücher #instagood #bookobsessed #blogger #blog #bücherliebe #igreads #bookphotography #booknerd #bookstagramgermany #bookworm #bookish #bookaholic #bookreview #daslesewesen

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Lale liest

„Tomas Blum hat mit seinem Debütroman ein Buch geschrieben, wie ich es nie vorher gelesen habe.“
(…)
„Nach nur wenigen Seiten habe ich das Buch verschlungen und in einem Rutsch beendet.“
(…)
„Eine unglaubliche Überraschung meinerseits (…) und absolut empfehlenswert!!“

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kreuzer – Das Leipzig Magazin

„Die sich langsam enthüllenden Ereignisse berühren wirklich, ebenso wie die Beziehung der beiden, die sich zögerlich und unter zwischenzeitlichen heftigen Abstoßungen entwickelt. Hier werden zwei Menschen, die sich aus innerer Not auf einsame Eisberge gerettet haben, von der Strömung immer wieder aufeinander zugetrieben.“

Zu kreuzer Online


Leserinnenstimme

„‚Wofür wir uns schämen‘ – ein Titel, der aufrührt. Sollten solche Gefühle besser unter Schweigepflicht stehen? Nein! Denn Tomas Blum zeigt mit seinem Protagonisten Gregor, dass gerade unsere Gefühle der Kraftstoff des Lebens sind. Ein Alltag aus Routinen könnte wie ein Kissen aufgeschüttelt werden und vielleicht können wir dann sogar fliegen. Gregor setzt hierzu an und es könnte der Flug seines Lebens werden!“

Leserin Ariane Katz, Ärztin in Psychiatrie und Psychotherapie


Lesend durchs Leben

Beim lesen hatte ich das Gefühl, dass Tomas Blum in meinen Kopf schauen konnte… Der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen (…),wirklich unterhaltsames Romandebüt! (…) Dieses Buch sollte einfach jeder lesen. (…) Erfrischend, liebevoll, überraschend und einfach eine Achterbahnfahrt.

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Papierstau Podcast

„Mit einem besonderen Stil und dem gekonnten Umgang mit dem Spiel der Zeit schafft Blum ein empfehlenswertes Debüt.“

Zu Folge 90: „Isolation“.


Gute Seiten – schlechte Seiten

„Mit einem ganz eigenen Schreibstil findet Tomas Blum mit ‘Wofür wir uns schämen’ zu seinen Lesern. (…) Erfrischend anders.“

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fabulabooks

… würden den Roman „auf jeden Fall empfehlen“. Ria, 30, aus Berlin schreibt:

„‚Wofür wir uns schämen‘ ist somit ein sehr atmosphärischer Roman mit Tiefgang, der unheimlich eindrucksvoll geschrieben ist und mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird.“

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