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Die Diebe unserer Gegenwart

Häufig wurde im vergangenen Jahr das Wort Verfassung deklamiert. Nicht minder sollten wir das Augenmerk auf unsere innere Verfasstheit lenken.

Die Worte sind teuer

Wir sind hier. Mit einem blauen Auge zwar, doch sind wir hier.

Der innere Dialog

Wir lassen uns heute nicht beschämen? Dieser gigantische Irrtum unserer Zeit wird genährt durch ausgeklügeltes Marketing, das viele Gesichter trägt.

Interview: „Schreiben ist das Gegenteil …“

Dem Romanautor Tomas Blum wird Atmosphäre und Tiefgang bescheinigt. Er wollte zur 5. SuedLese nach Harburg kommen. Wegen der Corona-Krise liest er aus dem Homeoffice. Sonja Alphonso hatte vorab mit ihm gesprochen.

Entstehung des Buchtrailers

Die Montagues und Capulets sind in heutiger Zeit die inneren Streiter in uns selbst, die sich der Verwirklichung unserer Liebe in den Weg stellen. Darum kreist auch mein Buchtrailer um eine moderne Julia und einen modernen Romeo. Ein mögliches Happy End inklusive.

Twittern mit Kafka?

Im digitalen Netz droht uns die Beschämung heute willkürlich durch die in den elektronischen Netzwerken gebildeten Allianzen, die variabel und je nach Windrichtung als mediale Pranger errichtet werden. Das Gesetz ist nicht mehr die dunkle Macht der Entfremdung, sondern die blindlings vom Menschen selbst bediente Technik, die ich willkürlich als meinen digitalen Nächsten erlebe, der mich mit seiner Smartphonekamera, durch einen Shitstorm oder anderweitig erwischt.

Aliens, die uns lieben. Ein Appell.

Alle Menschen werden Brüder. Eine Vision, die durch das Internet Wirklichkeit geworden sein könnte. Nicht nur der Diskurs großer Denker aus Jahrtausenden liegt uns im wahrsten Sinne des Wortes hochglanzpoliert auf der Hand, sondern auch der Dialog mit der Gegenwart. Die spendable und bequeme Verfügbarkeit der Fakten und Postfakten liefert uns alles, doch die Antenne zum empfindsamen "Wir" ist sie ganz sicher nicht. Was läuft da schief?