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Die Befreiung von der Rolle. Ein Werkstattbericht.

Hier bist du richtig, wenn du noch selbst denkst. Ich möchte dir einen kleinen Einblick in meine Werkstatt geben.

Die Stimme finden.

Meine Erlebnisse am Theater gleichen den Herausforderungen, denen ich mich beim Schreiben stelle. Drei Bausteine sind von zentraler Bedeutung, die ich hier für euch benennen möchte.

Was wollt ihr loslassen?

Wofür ich mich schäme? Darüber habe ich gestern mit der Künstlerin Natascha Stellmach bei Tee, Nüssen und Beeren nachgedacht.

Romeo und Julia schaffen es doch!

Die Montagues und Capulets sind in heutiger Zeit die inneren Streiter in uns selbst, die sich der Verwirklichung unserer Liebe in den Weg stellen. Darum kreist auch mein Buchtrailer um eine moderne Julia und einen modernen Romeo. Ein mögliches Happy End inklusive.

Wofür wir uns schämen.

Ein Roman über Bleistifte, Beziehungen und die Befreiung. Die Befreiung von der Angst, die Befreiung von der Vergangenheit und die Befreiung von Geschlechterrollen.

Twittern mit Kafka und Trump. Erkenne dich selbst.

Im digitalen Netz droht uns die Beschämung heute willkürlich durch die in den elektronischen Netzwerken gebildeten Allianzen, die variabel und je nach Windrichtung als mediale Pranger errichtet werden. Das Gesetz ist nicht mehr die dunkle Macht der Entfremdung, sondern die blindlings vom Menschen selbst bediente Technik, die ich willkürlich als meinen digitalen Nächsten erlebe, der mich mit seiner Smartphonekamera, durch einen Shitstorm oder anderweitig erwischt.

Aliens, die uns lieben. Ein Appell.

Alle Menschen werden Brüder. Eine Vision, die durch das Internet Wirklichkeit geworden sein könnte. Nicht nur der Diskurs großer Denker aus Jahrtausenden liegt uns im wahrsten Sinne des Wortes hochglanzpoliert auf der Hand, sondern auch der Dialog mit der Gegenwart. Die spendable und bequeme Verfügbarkeit der Fakten und Postfakten liefert uns alles, doch die Antenne zum empfindsamen "Wir" ist sie ganz sicher nicht. Was läuft da schief?