(Bild: Sonderausgabe mit Umschlaggestaltung der Künstlerin Katja Bodmer, s. u.)
Zwei Menschen, die durch ein traumatisches Erlebnis in ihrer Kindheit verbunden sind, treffen sich Jahre später als Kollegen in einem Büro wieder. Sie verlieben sich ineinander, unerhörterweise, und setzen damit eine Kette der Befreiungen in Gang: Befreiung von der Vergangenheit, von den Rollen, die sie zu spielen haben – und von ihrem Job. Fristlos.
„‚Wofür wir uns schämen‘ ist ein psychologisch raffinierter Roman, der sich auch als Generationenportrait lesen lässt. Er zeichnet das lebendige Bild einer Generation, die (…) mit dem Sinn des eigenen Handelns ringt. (…) Diese Rastlosigkeit setzt der Roman auf beeindruckende Weise in Szene.“
Tino Dallmann, MDR Kultur
Wie können wir in einer beziehungslosen Zeit in Beziehung treten, ohne uns zu verstellen? Was hält uns bloß davon ab, zu lieben? Tomas Blums Roman „Wofür wir uns schämen“ zeichnet unter dem Vergrößerungsglas eine Persönlichkeitsentwicklung. Marie und Gregor verbindet eine tiefe Sehnsucht: Sie wollen keine Rolle(n) mehr spielen. Und das betrifft besonders ihre Rollen als Frau und Mann.
„Ich lächle mein halbes Leben.“ Schon der erste Satz kennzeichnet das Grundgefühl von Gregor, der über wahre Freundschaft nachdenkt. Die letzte große Freundschaft liegt weit zurück in der Kindheit. Es ist die Freundschaft des Jungen Gregor zu einem Mädchen. Was hat sich seither verändert? Was in Gregors Leben verwandelte bloß den Beziehungsreichtum der Kindheit in die Ordnung des Erwachsenen, in die weltweiten Beziehungen unter Kollegen, in die Beziehung zwischen Mann und Frau?
Gregor und Marie stolpern auf dem Weg in den Swinger-Club über die eigene Vergangenheit. „Wofür wir uns schämen“ ist ein Roman über Bleistifte, Beziehungen und die Befreiung.
Erhältlich im Buchhandel und bei den üblichen Verdächtigen im Internet.
ISBN 978-3-945491-08-9

Das Titelbild oben zeigt den Roman mit dem Umschlag der Sonderausgabe; Umschlaggestaltung der Künstlerin Katja Bodmer.
Katja ist freie Gestalterin und Illustratorin. Sie hat in Südfrankreich, Brüssel, Luzern
und Zürich ausgestellt. Sie war überdies in zwei aufeinanderfolgenden Jahren an der
grössten Grafikmesse in Zürich vertreten (GRAFIK17/GRAFIK18). Ihre Bilder
thematisieren die Innenseite des Menschlichen. Ziel ist die Visualisierung komplexer Empfindungen: die Anschauung der verlorenen Seele im Moment der Stille.

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